Skifreizeit 2014 – Bericht

Wie auch in den vergangenen Jahren machte sich ein Teil der SchülerInnen der Einführungsphase auf, um in Neukirchen am Großvenediger/Österreich die Kenntnisse des Snowboardens und Skifahrens zu erlernen bzw. zu festigen. Am frühen Samstagmorgen trafen sich 29 Schüler und 33 Schülerinnen, die einander teilweise noch gar nicht kannten, um eine ca. neunstündige Busfahrt in Angriff zu nehmen. Gegen 15.30 wurde ein Großteil der TeilnehmerInnen im mittlerweile verschneiten Neukirchen von Herrn Ites an der Snow- und Skiausleihe in Empfang genommen, während der Rest an der Unterkunft die Koffer und Taschen ausladen durfte. Glücklicherweise hatte Frau Holle begonnen, sämtliche Bettwäsche Österreichs über dem Land auszuschütteln, was uns eine weiße Landschaft bescherte, die einige so nie gesehen hatten. Nur zur Anmerkung. Einen Tag vorher lagen im Tal 0 Zentimeter Schnee und auf der Piste ca. 60 cm…
Kurz vor dem Abendessen wurden die Ski- und Snowboardlehrer vorgestellt. Neben Herrn Ites fungierten noch Frau Winkelmann und Frau Locher sowie Herr Mohler als SkilehrerInnen. Die externen Hilfskräfte Kai Zeiger, Tim Zimmerer, Tim Vollrath, Karsten Hahn (alles Ex-Schüler der GOS) und Nathalie Thamm agierten ebenfalls als Ski- und Snowboardlehrer.

Am darauffolgenden Sonntag begann der Ski- und Snowboardkurs, der bis Donnerstag gehen sollte. Aufgrund des starken Schneefalls war die Schneehöhe bereits auf 1,30 angestiegen mit der Tendenz weiter steigend. Dies machte eine klare Sicht sehr schwer, jedoch war die Schneequalität kaum zu überbieten. Die Fortgeschrittenen preschten mit ihren Lehrern sofort los, während die Anfänger in die elementare Schule des Ski- und Snowfahrens eingeführt wurden. Bereits gegen Ende des Vormittags waren die Skianfänger von Herrn Ites und Kai Zeiger schon so weit, dass sie den „Babyhügel“ verlassen und im „Gelände“ fahren konnten, eine wirklich großartige Leistung. Die SchülerInnen und Schüler wurden dann am Sonntagabend von einem Ranger des Nationalparks Hochtauern anhand eines Diavortrages auf die alpinen Gefahren hingewiesen, welcher mit teilweise schlimmen Bildern, aber auch augenzwinkernden Bemerkungen hinsichtlich des Verhaltens unserer niederländischen Nachbarn unter großem Gelächter kommentiert wurde.

Nachdem ein stürmischer und schneeverwehter Montag das Ski- und Snowboardfahren zusätzlich erschwerte, wurde abends durch die Snow- und Skilehrer anhand verschiedener Spiele wieder viel gelacht. Diverse Utensilien mussten von den verschiedenen Gruppen aus den Zimmern besorgt werden, ebenso großen Anklang fanden das „Keksgesicht“ und das „Liedergurgeln“.

Bereits am Dienstag waren ca. 80% der Snowboard- und Skianfänger auf der Talabfahrt unterwegs. Mittlerweile wurden die Gruppen locker durchgemischt, da sich unter den Anfängern als auch unter den Fortgeschrittenen differenziertes Fahrverhalten herauskristallisierte. Den freien Abend nutze ein Großteil der „11er“, um sich im Pokern zu versuchen, mit dänischen SchülerInnen im nahegelegenen Restaurant Konversation zu betreiben. Viele waren allerdings auch so „platt“, so dass sie einfach fernsahen oder schliefen.

Am Mittwoch wurde der Begriff „Kaiserwetter“ neu definiert. Strahlender Sonnenschein und beste Pistenverhältnisse gingen Hand in Hand mit dem Können der Ski- und SnowboarderInnen, so dass am Ende des Skikurses um 15.15 alle auf der Talabfahrt Richtung Unterkunft fahren konnten und nur die Besucher des ortsansässigen Discounters mit dem Bus fuhren. Nachdem Abendessen hatte Herr Ites mit Fackeln hinter der Unterkunft ein Feld abgesteckt, auf dem nun wiederum die Ski- und Snowboardlehrer unter großem Hallo Schneespiele veranstalteten, die durch den verabreichten, warmen Kakao seitens der Lehrer die Minustemperaturen einigermaßen erträglich machten.
Der wiederum sonnenreiche Donnerstag wurde vormittags genutzt, um das Erlernte weiter zu festigen. Nach der Mittagspause befand sich die Frühmesserabfahrt fest in Rodgauer Hand, denn hier wurde nun ein Umlauf veranstaltet, den die Ski- und Snowboardlehrer überwachten und der großen Anklang fand. Viel zu früh endete laut der SchülerInnen der Ski- und Snowboardkurs, so dass nach der Abgabe der geliehenen Skier und Snowboards gegen 16.30h in der Unterkunft Ordnung in den Zimmern und Kofferpacken angesagt war. Gegen 20.00h machte sich die gesamte GOS auf, um in Schweinis Bar die vergangene Woche ausklingen zu lassen und zu zeigen, dass man auch auf dem Dancefloor eine durchaus gute Figur abgibt.

Nach einer dreiviertel Stunde Verspätung erschien dann am Freitagmorgen gegen 08.45h endlich der Bus, aus dem nach ca. acht Stunden Fahrt müde aber zufriedene und jetzt fortgeschrittene Ski- und Snowboarder in die Arme ihrer Liebsten fielen.

Dirk Ites

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