Französisch LK ist Preisträger des Wettbewerbs des Bundespräsidenten

Im Rahmen des diesjährigen Bundeswettbewerbs der Schulen „Eine Welt für Alle“ zum Thema „Die Welt vor Deiner Tür – global denken und handeln“ hat der Leistungskurs Französisch (Q2) unter der Leitung von Frau Renate Richardt den Sonderpreis der Kindernothilfe erhalten.

Verdient hatten sich die 6 Schülerinnen Jana Fritzsche, Julia Guldan, Katrin Herlett, Sina Lautenschläger, Elisabette Schwab und Thekla Schwab und ihr Mitschüler Sebastian Specht durch den Beitrag „ Die „märchenhafte“ Frau – Vergleichende Untersuchungen zu Frauengestalten in senegalesischen und deutschen Volksmärchen sowie zur aktuellen Stellung der Frau in beiden Gesellschaften“. Der Beitrag besteht aus einem umfangreichen illustrierten Buch sowie einem Kurzfilm und setzt sich kritisch auseinander mit überlieferten Moralvorstellungen und Werten hinsichtlich der Position der Frau.

Die Schülerinnen und Schüler empfingen ihren Preis – einen Kunstworkshop mit dem bekannten Berliner Künstler Aleks van Sputto – vom Vorsitzenden des Vorstands der Kindernothilfe Herrn Dr. Jürgen Thiesbonenkamp im Schloss Bellevue in Berlin. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Zusammentreffen mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck, dem Schirmherrn dieses Schulwettbewerbs, der persönlich seine Gratulation zu diesem Preis aussprach.

6 Monate hatten die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement an ihrem Beitrag gearbeitet und u.a. den Kontakt zu einer senegalesischen Schule in Mbour hergestellt, in der sie Schülerinnen und Schüler per Fragebögen zur Märchenrezeption, zur gesellschaftlichen Stellung der Frau und zu persönlichen Zukunftswünschen befragten. Die Schülerin Elisabette Schwab, selbst gebürtige Senegalesin, war dabei die „Botschafterin“ des Kurses, die in den Winterferien die Fragebögen in das Collège Etienne et Monique in Mbour im Senegal brachte – verbunden mir den Grüßen der deutschen Schülerinnen und Schüler an ihre Partner. Längerfristiges Ziel des Projekts ist eine dauerhafte Partnerschaft mit dieser senegalesischen Schule.

Die Begründung für die Prämierung des Beitrags durch die Kindernothilfe:

Die Schülerinnen und Schülerdes Leistungskurses Französisch der Claus-­-von-­-Stauffenberg- Schule in Rodgau setzten sich mit der Stellung von Frauen auseinander und wählten auf Initiative einer senegalesischen Schülerin einen ungewöhnlichen Zugang:

Gemeinsam mit einer Schule im Senegal analysierten sie die Funktion von Märchen und das Frauenbild in deutschen und senegalesischen Märchen.

Sie werteten 200 Fragebögen aus und entwickelten ein Puppenspiel,mit Hilfe dessen sie in Form einer Pantomime die Befreiung der Frauen darstellen können.

Die Schülerinitiative ist sehr beachtenswert, und das Projekt hat sehr viel Potenzial in der Weiterentwicklung.

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