Ehemaliger Schulleiter

Unseren ehemaligen Schulleiter Herrn Dr. Fredi Ruths, begeisterter Mathe- und Physik-Lehrer, möchten wir auf dieser Seite kurz vorstellen.

Herr Dr. Fredi Ruths

Seit 1980 war er der Schulleiter der CVSS, erlebte genau wie Frau Mitlewski, Herr Wagner (mittlerweile an einer Schule in Darmstadt) und Frau Griegereit die Anfänge der Schule mit, und erinnerte sich noch gut an den Auftakt auf dem Gelände der Georg-Büchner-Schule in Jügesheim: Die Schule bestand aus drei Klassen mit je 25 Schülern und drei Lehrkräften, von denen einer der Direktor war. Damals „kannte noch jeder jeden”.

Während der Unterricht in Jügesheim durchgeführt wurde, entstand das jetzige Schulgebäude der CVSS abschnittsweise in Dudenhofen. Der erste Bereich wurde im November 1981 fertiggestellt und eingeweiht. 1984, als die ersten Schüler bereits ihr Abitur gemacht hatten, kam mit der Turnhalle der letzte Bestandteil der Schule hinzu.

An den Umzug von Jügesheim nach Dudenhofen erinnerte im Büro von Dr. Ruths noch eine Schülerzeichnung, die ihn als “Rattenfänger” vor seinen Schülern herlaufend zeigt, auf dem Weg von der alten in die neue Schule. Herr Dr. Ruths selbst hat sein Abitur 1963 gemacht, in den darauf folgenden Jahren bis 1968 hat er Mathematik und Physik studiert und danach erstmals als Lehrer in Darmstadt gearbeitet. 1974 wechselte er von der Lichtenberg-Schule in Darmstadt auf die Dreieich-Schule in Langen und promovierte 1978 an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt im Fach Physik. 1980 begann er dann seine Arbeit als Schulleiter der CVSS.

Auf die Frage, wie es ihm an seiner Schule gefiel und ob es etwas gibt, das ihm missfiel, antwortete er grinsend, wenn es ihm nicht gefallen oder ihn etwas Prinzipielles stören würde, dann hätte er „lange Jahre Zeit zum Weggehen gehabt”. Momentan unterrichtet er dreistündig Physik in der 12, dreistündig Physik in der 13 und vierstündig Mathematik in der Dependance an der Georg-Büchner-Schule in Jügesheim. Unterricht ist seine Abwechslung von seinen sonstige Aufgaben und er selbst sah ihn als wichtig an, um über die Schule Bescheid zu wissen, um “mitten drin” zu sein.

Was seine Schüler über ihn dachten, ist wahrscheinlich von Jahrgang zu Jahrgang zu unterschiedlich. Er wünschte sich, von den Schülern die Einsicht, dass Lehrer ihnen gegenüber versuchen, gerecht zu sein. Lesen bezeichnete er als sein Hobby. Herr Doktor Ruths wohnte in Langen und hat eine Tochter, die ebenfalls Lehrerin ist. Was unterrichtet sie? Das darf geraten werden!

Als sein Lebensmotto bzw. seine Lebensweisheit sagt er, man solle Dinge immer mit Abstand betrachten und (wenn möglich) eine Nacht darüber schlafen, denn durch Handeln im Affekt schleichen sich oft Fehler ein.

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