Förderpläne

  • sind in der Einführungsphase im Fall einer Nichtversetzung verbindlich zu erstellen.

  • sind dokumentierte Ergebnisse von Beratungsgesprächen zwischen Lehrkraft und Schüler(in) und daher vor allem Vereinbarungen zwischen Lehrkräften und Schüler(innen).

  • werden von der jeweiligen Fachlehrkraft ausgestaltet.

  • sollen auch Eltern und andere am Erziehungs- und Bildungsprozess beteiligte Personen einbeziehen.

  • müssen für Schüler(innen) verständlich sein.

Da die Fachlehrkräfte die Schüler(innen) zu Schuljahresbeginn noch nicht ausreichend kennen, sind Förderpläne an der Claus-von-Stauffenberg-Schule bereits bei einer Versetzungsgefährdung auf Grundlage der Halbjahresnoten der Einführungsphase zu erstellen. Damit verbunden ist die Hoffnung, potentiellen Wiederholern durch frühzeitige Förderung zu helfen und so Elternbeschwerden vorzubeugen.

Verfahrensweise an der Claus-von-Stauffenberg-Schule

  1. Erstes Durchlaufen der Einführungsphase

1.1. Wann?

Förderpläne werden nach den Notenkonferenzen des 1. Halbjahres der Einführungsphase erstellt.

1.2. Für wen?

Förderpläne werden für alle Schüler(innen) erstellt, die auf Grundlage des Halbjahrszeugnisses als versetzungsgefährdet anzusehen sind.

1.3. Von wem?

Förderpläne für diese Schüler(innen) (vergl. 1.2.) werden von den Fachlehrkräften erstellt, in deren Fächern eine Minderleistung vorliegt.

1.4. Wie?

Hierzu findet ein Beratungsgespräch mit der Schülerin / dem Schüler statt, in dem anhand des Formblattes gemeinsam ein Förderplan erstellt wird.

1.5. Formalia

Die Schülerin / der Schüler unterschreibt drei Ausfertigungen des Förderplanes.

  • Ein Original verbleibt zur Sicherheit bei der Lehrkraft.
  • Zwei Ausfertigungen erhält die Schülerin / der Schüler.

  • Ein Exemplar verbleibt bei den Eltern.

  • Die Rückgabe des von den Eltern unterschriebenen Exemplars erfolgt durch die Schülerin / den Schüler an die Tutorin / den Tutor. (Die Unterschrift der Eltern entfällt bei vorliegendem Widerspruch von volljährigen Schüler(inne)n nach § 72 Abs. 4 HSchG) Letzter Abgabetermin: 4 Wochen nach Halbjahresbeginn an die Tutorin / den Tutor.

  • Weitergabe durch die Tutorin / den Tutor an die Schulleitung in der 5. Woche.

1.6. Schuljahresende

Die Versetzungskonferenz entscheidet über die Zulassung zur Qualifikationsphase. Bei Nichtversetzung Vorgehen gemäß Abschnitt 2.

  1. Wiederholen der Einführungsphase

2.1. Wann?

Noch in der Versetzungskonferenz erhält die Schulleitung die neu erstellten Förderpläne der weiteren Minderleistungen in E2. Diese und die schon vorhandenen Förderpläne werden für den gesamten Jahrgang in einem Ordner im Sekretariat gesammelt.

2.2. Von wem? Wie?

Auf Grundlage dieser Förderpläne findet zu Schuljahresbeginn des Wiederholungsjahres ein Beratungsgespräch der neuen Fachlehrkraft mit der Schülerin / dem Schüler statt.

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