Am Donnerstag vor den Herbstferien besuchte der Kunst Leistungskurs der Q1 in Frankfurt das Museum für Moderne Kunst (MMK). Der Besuch begann mit einer Führung durch die Ausstellung „Crip Time“. Eine Kunstvermittlerin des Museums erläuterte die Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Kunstwerken und die Biographien der Künstlerinnen und Künstler. Alle Künstlerinnen und Künstlern erklären von sich selbst, dass sie körperlichen und/oder seelischen Besonderheiten haben. In ihrer Kunst setzten sie sich mit ihrem Alltag und ihrer gesellschaftlichen Rolle auseinander. In ihrer Kunst geht es um Sichtbarmachung, Teilhabe und Gerechtigkeit. Die Künstlerin Emilie Louise Gossiaux hat eine Sehbehinderung. Trotz dieser Einschränkung zeichnet sie Bilder mit oder von ihrem Hund „London“ wie zum Beispiel das Bild „wahre Liebe wird dich am Ende finden“, welches sie und London zusammen auf dem Gras liegend darstellt.

Die Ausstellung ist über drei Etagen verteilt und zeigt Malereien, Plastiken, Installationen und Videoarbeiten. Da in der Führung nicht alle Kunstwerke genau betrachtet werden konnten, gab es im Anschluss an die Führung die Gelegenheit die Ausstellung nach eigenen Interessen zu erkunden.

Am Ende des Museumsbesuchs diskutierte der Kurs in einem Abschlussgespräch einzelne, besonders eindrückliche Kunstwerke sowie das Ausstellungskonzept.

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