Informationen zum Ausbildungsprojekt „Brandschutz und Erste Hilfe“

Die Claus-von-Stauffenberg-Schulte bietet seit dem Schuljahr 2007/08 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft staatlich anerkannte Ausbildungslehrgänge an. Die Schülerinnen und Schüler haben hierbei die Möglichkeit, den Feuerwehr-Grundlehrgang abzulegen und im Anschluss daran den Feuerwehrsanitäter sowie die Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren. Die Lehrgänge erfolgen in Übereinstimmung mit den Ausbildungsvorgaben der Landesfeuerwehrschule in Kassel und des Hessischen Sozialministeriums.  Das Projekt wird von der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau und dem Eigenbetrieb Rettungsdienst des Kreises Offenbach begleitet. Alle Akteure arbeiten ehrenamtlich und damit unentgeltlich.

Alle Schülerinnen und Schüler sind bei diesem Projekt willkommen; es werden keinerlei Vorkenntnisse erwartet, aber die kontinuierliche Mitarbeit und Anwesenheit sind verpflichtend. Das hierfür notwendige Ausbildungsmaterial sowie die Kleidung werden gestellt.

Folgende Lehrgänge werden angeboten bzw. bauen aufeinander auf:

  • a) „Grundlehrgang der Freiwilligen Feuerwehr“: freitags, 13:30 bis c.a. 15:30 Uhr, auf dem Schulgelände, externe Termine wie „Retten/ selbst retten“ kommen in Absprache mit den Teilnehmern hinzu (zeitl. Umfang: c.a. 130 Unterrichtsstunden /Schuljahr).
  • b) „Sanitäts-/Rettungshelfer/Feuerwehrsanitäter: freitags, 13:00 bis 16:00, auf dem Schulgelände, Intensivtage kommen hinzu (zeitl. Gesamtumfang: c.a. 90 Unterrichtsstunden/Schuljahr).
  • c) „Rettungssanitäter (RS)“ in vier Modulen (M1-M4): freitags, 13:00 bis 16:00 Uhr, auf dem Schulgelände, zusätzliche Intensivtage im Rahmen der M1 und M4-Prüfung kommen hinzu (zeitlicher Gesamtumfang: 520 Zeitstunden/c.a. 1,5 bis 2 Schuljahre); Kosten entstehen in Höhe von c.a. 300-400 Euro (Prüfungsgebühren, Fahrt- und Verpflegungskosten).

Voraussetzung für die Zulassung zum RS-Lehrgang: erfolgreich abgeschlossener Grundlehrgang und Feuerwehrsanitäter, Bereitschaft zur Wahrnehmung von Unterricht, Selbststudium und organisierten Praktika in den Ferien (M2: Klinikpraktikum, M3: Rettungswachenpraktikum; jeweils vierwöchig), kleines polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen, ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Nähere Informationen zum Ausbildungsprogramm können bei Frau Buck, Frau Viel und Herrn Neudörfer erfragt werden.

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